{"id":47,"date":"2019-02-05T08:49:37","date_gmt":"2019-02-05T07:49:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blackseven.at\/?page_id=47"},"modified":"2019-02-05T08:49:37","modified_gmt":"2019-02-05T07:49:37","slug":"der-sport","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.blackseven.at\/?page_id=47","title":{"rendered":"Der Sport"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Entstehung und Entwicklung des Snookerspiels<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1.\u00a0Die Wurzeln des Billards<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Snooker handelt es sich um ein recht junges Spiel, das wie zahlreiche andere Sportarten (Fu\u00dfball, Rugby, American Football, Darts u.a.) in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts entstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Industrialisierung in Europa verhalf den Menschen zu immer mehr Freizeit und schuf auf diese Weise einen idealen N\u00e4hrboden f\u00fcr T\u00e4tigkeiten, die nicht mehr ausschlie\u00dflich auf die reine Lebenserhaltung, sondern immer h\u00e4ufiger auch auf eine angenehmere Lebensgestaltung ausgerichtet waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Will man jedoch die Hintergr\u00fcnde beleuchten, die f\u00fcr die Entstehung des Snookerspiels verantwortlich zu machen sind, bedarf es eines kurzen Ausflugs in das Mittelalter, in dem der Grundstein f\u00fcr die Existenz vieler noch heute bekannter Varianten des Billardspiels gelegt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Den eigentlichen Ursprung des Billards vermuten Sporthistoriker unserer Tage \u00fcbereinstimmend in dem inzwischen ausgestorbenen ,,paillemalle\u201c-Spiel, das sich vermutlich seit dem 13. Jahrhundert insbesondere in Frankreich, Italien und England gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit erfreut haben muss. Noch heute ist eine der Renommierstra\u00dfen Londons, die Pall MalI, nach diesem Rasenspiel benannt, zu dessen Ausf\u00fchrung man zwei Eisen- oder Holzkugeln sowie ein Instrument ben\u00f6tigte, das einem modernen Hockeyschl\u00e4ger nicht un\u00e4hnlich war. Mit diesem Schl\u00e4ger galt es, eine der beiden Kugeln so durch ein kleines Eisentor zu bef\u00f6rdern, dass die dahinter platzierte Kugel getroffen wurde und ihrerseits einen h\u00f6lzernen Kegel umwarf. Es gilt als unbestritten, dass aus diesem Spiel auf nahezu direktem Wege das heute noch praktizierte Crocketspiel entstand. Pall Mali soll dar\u00fcber hinaus auch ma\u00dfgeblich zur Entwicklung des Golfsports beigetragen haben.<br>\nIn welch entscheidender Weise dieses Spiel auch am Ursprung des Billards beteiligt gewesen ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen h\u00e4lt, dass seine Austragung auf einem m\u00f6glichst trockenen und ebenen Untergrund aus Gr\u00fcnden der Pr\u00e4zision stets von den Witterungsverh\u00e4ltnissen abh\u00e4ngig war. Damit die Freunde des Pall Mali ihrer Spielleidenschaft aber auch an kalten und nassen Tagen fr\u00f6nen konnten, verlegten sie das Geschehen kurzerhand in geschlossene R\u00e4ume und dort schlie\u00dflich auf einen Tisch. Wenngleich die Spielfl\u00e4che dadurch erheblich verkleinert wurde, blieb die Grundidee des Spiels zun\u00e4chst erhalten. Ob sich dieser entscheidende Schritt in England oder in Frankreich vollzog, ist bis heute nicht eindeutig gekl\u00e4rt. Fest steht jedoch, dass die Franzosen das Reglement verfeinerten und das Spielmaterial st\u00e4ndig verbesserten.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Kugeln nicht mehr vom Tisch herunterfallen konnten, f\u00fchrte man bereits sehr fr\u00fch die Banden ein, die erstmals durch den Abpralleffekt hervorgerufene Richtungs\u00e4nderungen der Kugeln bewirkten. Ansonsten waren die Tische von damals eher noch abenteuerliche Hindernisparcours, auf denen Kegel, Tore, L\u00f6cher und andere Schikanen zur bevorzugten Ausstattung geh\u00f6rten. So wird beispielsweise ein Lochbillard aus dem Jahr 1571 beschrieben, das nicht nur an den vier Ecken sondern auch in der Mitte des Spieltischs Vertiefungen aufzuweisen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff , ,Billard\u201c kam erst im Laufe der Zeit auf. Er entwickelte sich \u00fcber das vulg\u00e4rlateinische , &#8222;billa\u201c sowie das franz\u00f6sische Wort ,,bille\u201c, beide mit der Bedeutung Ball bzw. Kugel. Auch die \u00fcbrigen Bezeichnungen, die in engem Zusammenhang mit dem Spiel standen, waren franz\u00f6sischen Ursprungs. Sie gingen teils unver\u00e4ndert, teils als Lehnw\u00f6rter (z.B. engl. cue aus franz. queue) in den Sprachschatz anderer L\u00e4nder ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Vom K\u00f6nigshaus ins Wirtshaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bekannt war das Billard, in welcher Spielart auch immer, mit Sicherheit bereits im 15. Jahrhundert, wobei es vor allem in den europ\u00e4ischen K\u00f6nigsh\u00e4usern gepflegt wurde. Ludwig Xl, Karl IX und Ludwig XIV z\u00e4hlten ebenso zu den gekr\u00f6nten H\u00e4uptern, die dem Spiel fr\u00f6nten, wie auch Mary Stuart, deren Kopf in das Tuch des Billardtisches eingewickelt wurde, dessen Verschwinden sie noch kurz vor ihrer Enthauptung so Schmerzlich beklagt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem das Billardspiel lange Jahre nur zum elit\u00e4ren Zeitvertreib in F\u00fcrsten- und K\u00f6nigsh\u00e4usern diente, erfolgte 1610 in Frankreich die erste offizielle Genehmigung zur Aufstellung von Billardtischen in der \u00d6ffentlichkeit. Dies bedeutete allerdings noch nicht, dass sich von da an auch das ,,gemeine Volk\u201c am Spiel beteiligen durfte, denn die Tische befanden sich ausschlie\u00dflich in sogenannten ,,Ballh\u00e4usern\u201c, die nur reichen B\u00fcrgern zug\u00e4nglich waren. Die Ballh\u00e4user (hier ist \u00fcbrigens auch die Wiege des Tennis zu suchen) unterstanden der strengen Leitung der ,,paumiers\u201c (Ballmeister), die ebenso auf die rigorose Einhaltung bestimmter Spielzeiten zu achten hatten, wie auch darauf, dass nur Vertreter bestimmter gesellschaftlicher St\u00e4nde Zugang zu den wohl-beh\u00fcteten R\u00e4umlichkeiten fanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im \u00fcbrigen Europa vollzog sich die Verbreitung des Billards \u00fcberwiegend im fr\u00fchen 18. Jahrhundert, doch auch hier verhinderten strenge beh\u00f6rdliche Auflagen, dass das Spiel zum Volkssport werden konnte. 1775 wird das Carambol, heute besser unter dem Namen ,Karambolage-Billard\u201c bekannt, erstmals namentlich erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst 1789, also nach der franz\u00f6sischen Revolution, konnte das Billardspiel endlich seinen nunmehr unaufhaltsamen Siegeszug antreten. Nach und nach hoben die Beh\u00f6rden ihre Beschr\u00e4nkungen auf, die nur Angeh\u00f6rige bestimmter St\u00e4nde in speziell daf\u00fcr vorgesehenen Einrichtungen zum Queue greifen lie\u00dfen, und gestatteten schlie\u00dflich sogar die Aufstellung von Billardtischen in jedermann zug\u00e4nglichen Wirtsh\u00e4usern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. ,,Material\u201c in f\u00fcnf Jahrhunderten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ver\u00e4nderung des Aussehens aller billardrelevanten Zubeh\u00f6rteile sowie die Beschaffenheit der unterschiedlichen Werkstoffe vollzog sich von der Entstehung des Spiels an \u00fcber einen Zeitraum, der bis in unsere heutigen Tage hineinreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>So war die Gestalt des Queues zuerst hammer- und dann keulenf\u00f6rmig, bevor sich um 1800 die nach vorne hin spitz zulaufende heutige Form durchsetzte. Einige Jahre lang rauhte man die Spitze an den W\u00e4nden der Zimmer auf, in denen die Billardtische aufgestellt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Procedere war jedoch verst\u00e4ndlicherweise weder der Lebensdauer der Queues noch der des Mauerwerkes sonderlich zutr\u00e4glich, und so war die Erfindung der ledernen Sto\u00dfkappe durch den franz\u00f6sischen Billardmeister Mengand im Jahr 1827 einerseits eine material-schonende Verbesserung und zum anderen die Geburtsstunde des Eff\u00e9tsto\u00dfes.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter lernte man die Vorteile der Kreide als einen weiteren kleinen Schritt zur Verbesserung des Accessoires kennen. \u00dcberhaupt brachten die zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts die entscheidenden Entwicklungen im Materialbereich mit sich, denn 1826 wurde der bis dahin gebr\u00e4uchliche Holzuntergrund des Billardtisches von der wesentlich robusteren und mit besseren Laufeigenschaften versehenen Schieferplatte abgel\u00f6st. Gelegentlich wurde anstelle von Schiefer aber auch Marmor verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>1835 fertigte man die Banden erstmals aus Gummi und bewirkte dadurch ein schnelleres und weiteres Rollen der Kugeln, die ebenfalls einige Entwicklungsstufen durchlaufen mussten, bevor sie zu dem wurden, was Billardexperten unserer Tage als Zubeh\u00f6r mit h\u00f6chsten Pr\u00e4zisionseigenschaften zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>In grauer Vorzeit, unmittelbar nachdem das Spiel vom Boden auf den Tisch gelangt war, bediente man sich noch unebener Kugeln aus Stein oder Leder. Sp\u00e4ter kamen Metallkugeln auf, die nach und nach durch Elfenbeinprodukte ersetzt wurden. Zehntausende Elefanten wurden bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts brutal abgeschlachtet, damit die Billardspieler in aller Welt mit dem zu dieser Zeit angeblich besten und wertvollsten Material versorgt werden konnten. 1870 startete man den Versuch, die Kugeln aus Zelluloid herzustellen, doch schon bald wurde dieses Unternehmen eingestellt, da sich das Material bei entsprechender Reibung erhitzte und kurzerhand explodierte. Heute wird zur Herstellung der Billardkugeln ein aufwendiges Fertigungsverfahren angewandt, bei dem \u00fcberwiegend Spezialkunststoffe (Phenolharz und Aramith) verarbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p> <strong>4. Die indische \u00c4ra<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter den meisten Experten gibt es keinen Zweifel \u00fcber die Geburtsstunde des Snookerspiels und dar\u00fcber, wie das Regelwerk nach England gelangte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der britische Billardmeister John Roberts exportierte in der Mitte des letzten Jahrhunderts Billardtische an die in Indien stationierten britischen Regimenter sowie gelegentlich auch in die Pal\u00e4ste der Maharadschas. Der Maharadscha von Jaipur war von Roberts Spielk\u00fcnsten derart angetan, dass er ihn gegen einen f\u00fcrstlichen Lohn als seinen ,,Hofmeister\u201c anstellte. Auf einer seiner zahlreichen Reisen wurde Roberts 1885 dem Maharadscha von Cooch Behar vorgestellt, der die Regeln des Snookerspiels eigenh\u00e4ndig aufgeschrieben hatte und diese nun gro\u00dfz\u00fcgig an seinen Gast weitergab. Roberts erkannte sofort den Reiz des neuen Spiels und f\u00fchrte es nach seiner R\u00fcckkehr aus Indien in seinem Heimatland ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Snooker war offenbar in einer der zahlreichen Offiziersmessen entstanden, wo sich britische Soldaten irgendwo in Indien, fernab ihrer Heimat an den dort aufgestellten Billardtischen die Langeweile vertrieben. Hier hatte man das bis dahin praktizierte ,,Black Pool\u201c, das mit einer wei\u00dfen, einer schwarzen und f\u00fcnfzehn roten Kugeln gespielt wurde und als \u00e4u\u00dferst berechenbar und somit nicht sehr spannend galt, durch die Hinzuf\u00fcgung einer gelben, einer gr\u00fcnen und einer pinkfarbenen Kugel erweitert. Diese Erg\u00e4nzung und die damit verbundene Regelerweiterung dienten dazu, dem Spiel einen neuen Reiz zu verleihen. Erst Jahre sp\u00e4ter kamen die braune und die blaue Kugel hinzu. Die so entstandene Billardvariante war auch der bevorzugte Zeitvertreib der Offiziere des 11. Devonshire Regiments in Jubbulpore, zu denen auch ein gewisser Neville Bowes Chamberlain geh\u00f6rte, der den uns bereits bekannten Roberts seinerzeit dem Maharadschah von Cooch Behar vorgestellt hatte. Dieser Chamberlain gilt auch heute noch als eine wichtige Pers\u00f6nlichkeit in der Geschichte des Snookersports, da er dem Spiel seinen heute noch gebr\u00e4uchlichen Namen gegeben haben soll. Das Wort ,,Snooker\u201c war damals ein regional begrenzt verwendeter, umgangssprachlicher Begriff f\u00fcr einen jungen Rekruten, der gerade seine milit\u00e4rische Ausbildung begonnen hatte. Das Wort besa\u00df zudem einen negativen Beigeschmack, wenn es dazu verwendet wurde, Nichtrekruten\u201c als Greenhorns zu bezeichnen und auf diese Weise l\u00e4cherlich zu machen. Als es einem der Offiziere w\u00e4hrend einer Partie nicht gelang, eine unmittelbar vor einer Tasche liegende und eigentlich leicht zu spielende farbige Kugel zu versenken, bezeichnete Chamberlain diesen als ,,regular snooker\u201c, also quasi als blutigen Anf\u00e4nger. Da der Begriff jedoch keinem der \u00fcbrigen Anwesenden gel\u00e4ufig war, musste Chamberlain dessen Bedeutung erkl\u00e4ren. Um einer m\u00f6glichen Verstimmung des so Betitelten entgegenzuwirken, f\u00fcgte er beschwichtigend hinzu, dass ja eigentlich alle an diesem Spiel Beteiligten regelrechte \u201dsnookers\u201c seien. Sein anschlie\u00dfender Vorschlag, dieses bis dahin noch immer namenlose Spiel ,,Snooker\u201c zu nennen, fand ungeteilte Zustimmung. Chamberlain bem\u00fchte sich fortan um die Verbreitung des Spiels, wo immer ihn seine Reisen auch hinf\u00fchrten, und so wurde es unter dieser Bezeichnung im Laufe der Jahre weltweit bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Snooker im 20. Jahrhundert <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Snooker fand in Gro\u00dfbritannien ohne Schwierigkeiten eine gro\u00dfe Anh\u00e4ngerschar, und bereits 1916 wurde die erste offizielle englische Meisterschaft f\u00fcr Amateure ausgetragen. Die zwanziger Jahre erwiesen sich auch f\u00fcr Snooker als ein goldenes Zeitalter, denn sie brachten mit Joe Davis den ersten wirklich gro\u00dfen Star hervor. Davis beherrschte sein Metier wie kein anderer und blieb bis 1946 die unangefochtene Nr.1. Als er sich von der internationalen B\u00fchne verabschiedete, trat sein Bruder Fred sein Erbe an und \u00fcberzeugte das Publikum und seine Gegner noch etliche Jahre mit hervorragenden Leistungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Austragung der ersten Professional Championships of Snooker Pool am 26. November 1926 pr\u00e4sentierte sich die noch junge Sportart fortan auch als ,,big business\u201c, mit dem eine Handvoll Berufsspieler sehr viel Geld verdiente.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie viele andere Sportarten hatte Snooker nach 1945 mit erheblichen Problemen zu k\u00e4mpfen, um wieder die Popularit\u00e4t zu erlangen, die es vor Ausbruch des II. Weltkriegs genossen hatte. Hinzu kam, dass den Sponsoren, die f\u00fcr die Ausrichtung gro\u00dfer Turniere nun einmal unerl\u00e4sslich waren, das Geld nicht mehr so locker sa\u00df wie fr\u00fcher. Die Folge war, dass die Austragung der Weltmeisterschaften von 1952 bis 1964 ausgesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst mit der Einf\u00fchrung des Farbfernsehens in Gro\u00dfbritannien gelang Snooker 1969 der zweite gro\u00dfe Durchbruch. Das Spiel wurde nun auch f\u00fcr die Zuschauer vor der ,,Mattscheibe\u201c interessant. Es erlebte schnell einen nie erwarteten Aufschwung, der dazHeute gilt die Fernseh\u00fcbertragung der siebzehn Tage andauernden ,,Embassy World Professional Championships\u201c aus dem Crucible Theatre in Sheffield als das gr\u00f6\u00dfte j\u00e4hrlich wiederkehrende, von den Medien aufbereitete Sportereignis in Gro\u00dfbritannien. 1989 war Snooker in Gro\u00dfbritannien der Sport, der im Fernsehen, noch vor den so beliebten Nationalsportarten Fu\u00dfball, Rugby und Darts, anteilm\u00e4\u00dfig den ersten Platz in der Statistik der Sehbeteiligung sowie der Gesamt\u00fcbertragungszeit im Rahmen aller ausgestrahlten Sportsendungen f\u00fcr sich verbuchen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland und \u00d6sterreich vollzieht sich derzeit ein ,,Snookerboom\u201c, der nicht zuletzt von den immer h\u00e4ufigeren Fernseh\u00fcbertragungen unterst\u00fctzt wird. Die n\u00e4chsten Jahre werden zeigen, ob sich Snooker auch bei uns auf Dauer behaupten kann und zu einem Freizeitvergn\u00fcgen f\u00fcr jeden wird, der Spa\u00df und Gefallen an dieser fesselnden und attraktiven Billardvariante findet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quelle:<\/strong> www.snookerclub-hagen.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehung und Entwicklung des Snookerspiels 1.\u00a0Die Wurzeln des Billards Bei Snooker handelt es sich um ein recht junges Spiel, das wie zahlreiche andere Sportarten (Fu\u00dfball, Rugby, American Football, Darts u.a.) in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts entstand. 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